
Während die Forschung im Großen und Ganzen wunderbar läuft und durch strategische Verteilung von R&D-Agenten auch der Datacore-Nachschub optimiert wurde, beginnen die Tücken bei der Herstellung von Tech-2 Schiffen. Dabei ist das große Hindernis nicht einmal die mangelnde Kenntnis um den Bau, oder schlechte Versorgungslage, sodass einige Teile nicht beschaffbar wären. Während täglich tausende Schuss Munition vom Fließband rollen, bereiten die Schiffe durch Änderungen, die mit Dominion kamen, Kopfzerbrechen.
Es gab hierbei zwei große Änderungen mit der Einführung am 1.12.2009. Zum einen wurden die Monde und deren spezielle Mineralien geändert. Meines Wissens nach erfolgte eine Abwertung der hochqualitativen Monde und ein Upgrade der kleinen und mittleren Monde, die vorher kaum von Interesse waren. Sicher ist nun bei den Großproduzenten eine Zeit der Umstellung, die zu einer Verknappung und steigenden Preisen, oder zumindest nicht zu sinkenden Preisen führt, obwohl ein höheres, teils ungefördertes Volumen für die minder wertvollen Mineralien bereitsteht.
Die zweite schwere Änderung betrifft die nötigen Tech-2 Produkte, die in Tech-2 Schiffe integriert werden müssen. Während, auf Minmatar-Schiffe bezogen, einige Werkstoffe und Teile geringfügig in der Anzahl gesenkt wurden, stieg der Bedarf an Nanomechanical Microprocessors und Fernite Carbide Armor Plates stark an. Während eine Jaguar vor dem Update noch 22 Prozessoren brauchte, sind es nun schon 99 und bei den Armor Plates stieg der bedarf von 44 auf 550 an! Noch dramatischer sieht es bei größeren Schiffen aus, eine Vagabond benötigte zuvor nur 165 Prozessoren und 330 Armor Plates, nun steigerten sich die Mengen auf 990 Prozessoren und 4125 Armor Plates. Dies entspricht einem Faktor von 12,5 bei den Fernite Carbide Armor Plates und dabei ist das negative Material-Level der Kopien noch nicht berücksichtigt. Das Resultat ist, dass es kaum noch möglich ist, ein Tech-2 Schiff wirtschaftlich, d.h. unter aktuellem Verkaufspreis, zu bauen. Es ist anzunehmen, dass sich die Lage stabilisieren wird, denn sobald die Großproduzenten reagiert haben und die aktuellen Schiffsmengen verkauft sind, ist zu erwarten, dass entweder die Schiffspreise steigen oder der Markt für Zwischenprodukte sich entspannt.
Zum Schluss setzt auch noch das Hulkageddon dem Markt zu. Der Aufruf einiger Piratencorps, die meisten Abschüsse von Mining-Schiffen zu belohnen, in Verbindung mit dem aktuell erstaunlich hohen Preis der Hulk und anderer Tech-2 Abbauschiffe, sorgt dies vielleicht für eine Verknappung der Asteroiden-Mineralien.
Der Preis für Pyerite hat sich im letzten Quartal bis Heute nahezu verdoppelt, der stark schwankende Preis von Mexallon befindet sich zur Zeit in einer Phase des Aufschwungs. Positiv ist zu nennen, dass Tritanium durch eine Änderung von CCP seit Juli 2009 um fast 50% gefallen ist. Auch Zydrin und Megacyte befinden sich im Markt von Molden Heath in einer Phase des Abschwungs, Megacyte erreicht heute wieder nahezu den Preis von vor einem Jahr. Das in dieser Region ständig knappe Nocxium hat nach Berg- und Talfahrten im letzten Jahr wieder seinen Höchstand von Januar 2009 erreicht.
Soviel zur Wirtschaft, ich gebe ab zum Sport.



